Hungerharke: Erfolgsbilanz zum 25. Geburtstag

Auch für den Förderverein der Schule, die Hungerharke, war das Jahr der Pandemie eine Herausforderung. Doch auch 2020/21 hat der Verein viel bewegt – die Liste reicht von der Anschaffung von Luftreinigern mithilfe eines Sponsors bis hin zu Dokumentenkameras und dem Aufstellen eines Klettergerüsts. Im Interview mit dem Schlaufuchs zieht Dagmar Suhr, Kassenwartin und Ansprechpartnerin bei der Hungerharke, Bilanz.

Schlaufuchs: Wie viele Mitglieder hat die Hungerharke jetzt?

Dagmar Suhr: Die Hungerharke hat 201 Mitglieder. Die „Mission 200“ war also erfolgreich.

Welche Projekte konnten Sie in diesem Jahr umsetzen? 

Man glaubt es kaum, trotz Corona konnten wir an einigen Stellen unterstützen. Zur Entspannung wurde ein Klangschalenset angeschafft. Dokumentenkameras wurden eingekauft. Spielematerialien für das Spielehäuschen mussten erneuert werden. Der Känguru-Wettbewerb hat tatsächlich stattgefunden, den haben wir wie jedes Jahr unterstützt. Außerdem wird eine – ich nenne es jetzt mal – Indoor-Bewegungsbaustelle eingerichtet, dazu haben wir unseren Teil beigetragen. Damit immer einwandfreies Wasser aus unseren Wasserspendern sprudelt, übernehmen wir die Wartungskosten. Ein Testzelt für die Coronatests haben wir bestellt, damit die Pavillons nicht ständig auf- und abgebaut werden müssen. Der Antrag zur Refinanzierung über Ehrenamtsmitteln (FEIN) läuft, da viele Hände beim Aufbau geholfen haben. Eine Entscheidung steht aber noch aus.

Haben Sie ein Lieblings-Projekt?

 Hmm, das ist sehr schwierig, weil wir so viele tolle Projekte hier zum Ziel gebracht habe. Insgesamt gesehen? Dass wir es geschafft haben, mit dem Bezirk ein neues Klettergerüst für die Kinder auf dem Schulhof aufzustellen. Und in letzter Zeit? Dann sicher, dass wir durch eine Stiftung Geld für die Anschaffung von Luftreinigern zur Verfügung gestellt bekommen haben. Dass ein Vater eine weltweit agierende Firma dazu bekommen hat, uns einen Tablet-Satz zu finanzieren und diese Firma jetzt weltweit eine Plattform eingerichtet hat, auf der Mitarbeiter Geld für soziale Projekte beantragen können. Das macht Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, dass ein kleiner Förderverein in Tempelhof etwas weltweit bewegt hat, weil wir alle Hürden gemeistert haben. Dann gibt es noch die „normalgroßen Projekte“: ob Billardtisch, Tischtennisplatte, Graffitti-Kunst am Schulhaus oder Ausflüge ( bei denen ich gerne noch mal Kind wäre). Es ist schwer, da jetzt mein Lieblingsprojekt oder meine Prioritätenliste zu erstellen. Ich glaube, mir gefällt am besten, dass wir so vielfältig agieren.

Welche Maßnahmen wollen Sie demnächst bzw. im nächsten Schuljahr angehen?

Da wir immer noch der Meinung sind, dass öffentliche Verkehrsmittel ein erhöhtes Risiko darstellen, werden wir auch in diesen Sommerferien wieder einen Bus chartern, einmal nach Germendorf in den Freizeitpark, und für die Ausflüge, die statt der Hortfahrt gemacht werden. Wir feiern dieses Jahr unser 25-jähriges Bestehen. Normalerweise würde das mit einen großen, schönen, abwechslungsreichen Fest für Groß und Klein gefeiert werden – mal sehen, was machbar ist, und ob es in den Schulalltag 2021 passt, ansonsten feiern wir eben 25 + 1.  

Auch für den Förderverein war im Corona-Jahr vieles anders. Wie haben sich die Mitglieder getroffen und über Projekte gesprochen?

Wir haben uns in einer digitalen Mitgliederversammlung versucht für die größeren Projekte. Ansonsten hat sich für uns nicht soviel geändert, da die meisten Anträge per E-Mail eingehen, werden die dort aufbereitet und dann dann diskutiert und im besten Fall genehmigt oder Zuschüsse verteilt. Zwar treffen wir uns sonst alle paar Monate live und in Farbe, um neue Ideen auszuhecken, das fiel diesmal weg. Die Ideen kamen alle zu uns. Viel schlimmer fand ich persönlich, dass das Schulgeschehen sehr weit von mir weggerückt ist. Sonst hat man am Rande durch einen dahin geworfenen Halbsatz etwas mitbekommen, jetzt hatte ich bei profanen Dingen drei Fragezeichen im Gesicht.  

 

 

Känguru-Wettbewerb: Vier Kinder erhalten Zusatzpreise

Mehr als sechs Millionen Teilnehmer machen weltweit jedes Jahr beim Känguru der Mathematik mit. Auch an unserer Schule ist das Interesse an diesem Wettbewerb für Mathe-Fans immer groß. Nach Angaben von Frau Franke haben in diesem Jahr 92 Kinder am Känguru-Wettbewerb teilgenommen.

Alle Teilnehmer*innen erhalten auch 2021 neben einer Urkunde und einer Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und anderen Knobeleien ein kleines Spiel: Dieses Mal ist es ein spannendes und herausforderndes Knotenpuzzle. Vier Kinder dürfen sich mit ihren Ergebnissen sogar über einen Zusatzpreis – ein T-Shirt – freuen: Johanna aus der 3b, Nora aus der 4d, Raffael aus der 5a und Henriette aus der 6d. Allen, die mitgemacht haben, einen herzlichen Glückwunsch! SF

Vorfahrt für Kinder – neue Ideen für ein Verkehrskonzept

Um ein Verkehrskonzept für die Gartenstadt Neu-Tempelhof ging es am Mittwochnachmittag bei einer Öffentlichkeitsbeteiligung mit Bezirksstadträtin Christiane Heiß. Dabei brachten die engagierten Eltern der Initiative „Schulstraße“ um Lieke Ypma die morgendliche „chaotische Verkehrssituation“ am Schulenburgring zur Sprache. Zu viele Eltern halten morgens kurz, um ihre Kinder aussteigen zu lassen, oft auch noch in falscher Richtung. Dies führe zu gefährlichen Situationen, wie die Initiative der Grünen-Stadträtin deutlich machte. Die Elterninitiative hat mit Hilfe vieler Schüler*innen Ideen entwickelt, wie sich der Autoverkehr rund um die Schule verringern ließe. Zum Beispiel durch eine Schulstraße, wie es sie in anderen Ländern schon gibt. Mit mehr Fahrradbügeln könnte das Radeln zur Schule attraktiver werden, findet die Initiative. Auch Ausweich-Kurzparkplätze am Wolffring könnten geprüft werden, damit es am Schulenburgring morgen um 8 Uhr übersichtlicher wird.

Vor dem Gespräch mit der Bezirksstadträtin hatten rund 25 Kinder, Mütter, Väter und Erzieher bei einem Spaziergang rund um die Schule noch einmal die Gefahrenpunkte untersucht. Dazu gehört auch die Kreuzung Bayernring/Manfred-von-Richthofenstraße, finden nicht nur Mila und Line. Die Erwachsenen gingen in die Hocke und setzten sich selbst gebastelte Brillen mit einem ein Meter hohen Stock auf, um den Autoverkehr aus Kinder-Sicht zu erleben. Kann ganz schön unheimlich sein!

Die Bezirksstadträtin erkannte die Problematik der Verkehrssituation an, die es an vielen Schulen gebe. Sie sagte aber auch, dass es neben dem in Deutschland noch nicht erprobten Schulstraßen-Konzept noch andere Lösungsmöglichkeiten gebe. Verhaltensänderungen hält sie außerdem für dringlich. Sie appellierte an alle Eltern, ihr Kind morgens eben nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen.

Das dürfte ganz im Sinne der Drittklässlerin Line sein, die sagte, dass es doch ohnehin viel besser sei, morgens zu Fuß zur Schule zu gehen. Da sei man im Unterricht gleich viel frischer.

Im Herbst, so hieß es am Ende der Öffentlichkeitsbeteiligung im Park, werde ein Verkehrskonzept-Entwurf für die Gartenstadt Neu-Tempelhof vorgelegt. Nicht nur die Elterninitiative ist gespannt….. (ein ausführlicher Bericht der Schlaufuchs-Reporterin Mila über die Veranstaltung folgt in Kürze!) hub

Schule beim Wettbewerb „The big challenge“ sehr erfolgreich

Das Warten hat ein Ende, die Ergebnisse des bundesweiten Englisch-Wettbewerbs „The Big Challenge“ für die fünften und sechsten Klassen liegen vor: Unsere Schule hat dabei erneut sehr gut abgeschnitten. In den sechsten Klassen holte Paulina (6c) den ersten Platz an unserer Schule. Landesweit lag sie mit ihrer Punktezahl auf Platz 5, bundesweit erreichte sie bei insgesamt rund 3600 Teilnehmern einen tollen neunten Platz! In den fünften Klassen schnitt Mateusz aus der 5c besonders gut ab. Im Berlin-Vergleich landete er damit auf Platz sechs, auf Bundesebene liegt er auf Platz 13. Herzlichen Glückwunsch!

Auch sonst erzielten die insgesamt 54 teilnehmenden Kinder aus den fünften und sechsten Klassen unserer Schule hervorragende Ergebnisse. Hier folgen die Namen der jeweils sechs Bestplatzierten aus den beiden Stufen – in Klammern stehen neben der Klasse die Platzierungen auf Berlin-Ebene und Bundes-Ebene.

Jahrgang 5 (22 Teilnehmer) : 1. Mateusz (5c, 6/13); 2. Rafael (5a, 15/28); 3. Ida (5a, 55/112); 4. Asya (5b, 59, 123); 5. Lilly-Johanna (5c, 120, 254). 6. Natan (5b, 187/436).

Jahrgang 6 (32 Teilnehmer): 1. Paulina (6c, 5/9); 2. Pelin Frida (6c, 17/34); 3. Vanessa (6a, 22/43); 4. Hanano (6d, 116/251); 5. Henriette (6d, 167/395). 6. Lucile (6b, 207/530), Johan (6c, 207/530).

Danke an alle Teilnehmenden – ihr habt eine große Leistung gezeigt. Dem herzlichen Glückwunsch der Schulleitung schließen sich die Schlaufüchse an……CONGRATULATIONS! SF

Grünes Klassenzimmer: Die 5a entdeckt den Spaß am Beet

Unser Lehrer, Herr Gebauer, hatte vor Kurzem die Idee, ein Blumenbeet vor unserem Klassenzimmer anzulegen. Er wollte uns damit eine Freude machen. Das hat er geschafft: Inzwischen hat jeder aus der 5a Spaß an den Beeten vor dem fliegenden Klassenzimmer. Es gibt vier Gruppen, die jeweils einen eigenen Abschnitt haben, für den sie zuständig sind. Wir haben zwei Jungs- und zwei Mädchen-Gruppen.

Zu Beginn der Aktion bekam jede Gruppe dreißig Euro von Herrn Garbe, um Blumen zu kaufen, die unser Beet dekorativer machen sollten. Gleich nach dem Unterricht zogen die ersten Kinder aus manchen Gruppen los, um einkaufen zu gehen: Sie suchten Blumen wie Stiefmütterchen, Krokusse und Hyazinthen aus, die wir auch gleich eingruben.

Am nächsten Tag waren manche Beete schon sehr viel hübscher! Nach und nach fingen auch die anderen Gruppen an, sich mit der Angelegenheit zu beschäftigen. Unsere Nawi-Lehrerin Frau Rausch steuerte auch noch Pflanzen wir Erdbeeren und Flieder bei. Später pflanzten wir sogar noch Bohnen und Erbsen ein, und Herr Gebauer pflanzte zwischendurch auch noch andere Pflanzen und Lavendel ein. Ihr glaubt gar nicht, wie gut der riecht!

Am 25. Mai waren übrigens die ersten Erdbeeren reif und konnten probiert werden, siehe Beweisfoto! Ida, Klasse 5a

Unsere erste selbst geerntete Erdbeere!

Fake News erkennen: Workshops für die sechsten Klassen

Expertin Annette Kautt von der Arbeitsgemeinschaft Seitenstark kommt direkt in die Klassen

Was sind „Fake News“? Welchen Quellen im Internet können wir vertrauen?Mit diesen Fragen beschäftigen sich in dieser und in der nächsten Woche alle sechsten Klassen unserer Schule. Sie nehmen an einem Workshop der Arbeitsgemeinschaft Seitenstark teil. Deren Expertin Annette Kautt besuchte am Dienstag als erste Klasse die 6d. Jasper und Arthur berichten hier, was sie dabei erfahren haben:  

 Als erstes sollten wir mit Klebepunkten die Fragen beantworten, wie wir das Internet finden und ob wir weniger Zeit damit verbringen wollen.  Das Ergebnis war ziemlich eindeutig, schaut euch einfach das Bild an:

Zunächst haben wir das Internet mit der Realität verglichen.

Das Internet Ist eine virtuelle Welt, die über verschiedene Netzwerke und Server einen digitalen Datenaustausch ermöglicht.Dabei wird die Fantasie jedoch nicht so stark beansprucht wie in der echten Welt, da man sich dort (also in der Realität) viele Sachen vorstellen muss.

Dazu kommt, dass jeder einen Beitrag oder eine Webseite ins “Netz’’

stellen kann – so wie wir beispielsweise diesen Beitrag für die Website der Schlaufüchse. Das Problem an der Sache ist dabei aber, dass Inhalte auf Internet-Seiten nicht immer gut überprüft werden, so entstehen Falschnachrichten (englisch: Fake News). Man muss also genau hinsehen,   welche Webseiten ordentlich arbeiten.  Fake News können aber auch mit Absicht erzeugt werden und können z. B. auch die Politik beeinflussen. Bei Büchern ist das oft anders, weil sie von Fachpersonal geschrieben und geprüft werden.

Die Realität ist eine physikalisch und biologisch existierende Welt und nicht digital (virtuell), in dieser Welt lebst du, dort kannst du alles anfassen und dich bewegen, sprechen, klettern usw. .

Jetzt zeigen wir euch noch, wie ihr Fake News erkennen könnt. Hier ist auch ein Link mit Videos zu einer guten Zusammenfassung von der Tagesschau: 

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/tutorials/fakenews-erkennen-tutorial-101.html

Frage 1: Wo habt ihr den Beitrag gesehen?

In einer Zeitung? In einem Messenger? In einem Blog?  Auf einer Nachrichten-Internetseite?

Kommt euch die Quelle bekannt vor?

Ist sie seriös?

Gucke nach, ob es einen ähnlichen Beitrag einer glaubwürdigen Quelle gibt.

2. Von wem ist der Beitrag?

Ist der Absender seriös? Oder klingt es eher nach einem ausgedachten Namen? Bevor man Beiträge weiterleitet, sollte man sich das Profil des Absenders/Erstellers des Beitrags genau ansehen: Wer sind die Follower/Freunde? Oder: Wie viele Likes hat die Person? Neu erstellte Profile geben Anlass zum Verdacht. Auch neu veröffentlichte Beiträge sollten man genauer unter die Lupe nehmen.

 3. Fotos und Videos überprüfen

Wurde das Foto tatsächlich an dem angegeben Ort aufgenommen? Und ist das Foto echt? Wurde es von einer anderen Quelle kopiert? Wurden die Bilder nachträglich bearbeitet?

Schaue dir den Ort noch einmal genauer an, gibt es Hinweise dazu, dass das Bild an einem anderen Ort fotografiert wurde?  Wenn du dir nicht sicher bist, google es doch in der Google-Bilderrückwärts-Suche. Füge dazu die Bild-URL in das Suchfeld und gucke, ob das Bild schon bei einer anderen Zeitung genutzt wurde. 

4. Impressum ansehen

Gibt es ein Impressum? Ist es seriös, sind die Angaben korrekt?

Deutsche Webseiten müssen ein Impressum haben. Wenn es kein Impressum gibt, ist die Webseite höchstwahrscheinlich „fake“ und nicht seriös. Sind die Angaben nicht korrekt, ist es wahrscheinlich nicht echt.

5. Zusammenfassung

Anzeichen für Fake News: Es gibt einen ähnlichen Beitrag nirgendwo anders.

Der Inhalt passt nicht zum Text. Es gibt Rechtschreibfehler.

Das Datum ist veraltet oder es passt nicht zur Aktualität des Beitrags.

Im Beitrag werden keine Quellen genannt oder die Quelle ist nicht seriös oder es gibt kein Impressum. Der Beitrag erscheint widersprüchlich, einseitig, übertrieben oder unglaubwürdig.

Hier könnt ihr euer Wissen an Beispiel-Beiträgen testen: rpot.de/sw

Nach dem Workshop sagten viele, dass er ihnen gut gefallen hat. Zum Beispiel Adam: „Die zwei Stunden waren sehr interessant.“  Arthur und Jasper aus der 6D

Anmerkung der Redaktion: Die Workshops werden aus dem Senatsprogramm zur politischen Bildung an Schulen finanziert. 

Der schüchterne Detektiv Rory Shy

Schlaufüchse interviewen den Kinderkrimi-Autor Oliver Schlick

Mögt ihr Kinderkrimis? Dann kennt ihr vielleicht auch den schüchternen Detektiv Rory Shy. Der Autor Oliver Schlick ist mit diesem Buch gerade für einen wichtigen Preis, den Glauser-Preis, nominiert worden. Die beiden Schlaufuchs-Reporterinnen Lilli und Mila konnten Oliver Schlick interviewen – in einer Video-Konferenz. Dabei haben sie erfahren, wie Krimis entstehen.

Lilli: Wie sind Sie auf den schüchternen Detektiv Rory Shy gekommen?

Oliver Schlick: Durch ein anderes Buch von mir, das „Penny Maroux und das Geheimnis der 11“ heißt. Auch Penny ist ein Kind mit besonderen Fähigkeiten.

Mila: Haben Sie mit Rory Shy viel gemeinsam?

Schlick: Ich bin auch etwas schüchtern. Und wir mögen beide Waldmeisterbrause, Schokolinsen und Erdnussflips.

Mila: Weshalb kann Rory aus unwichtig scheinenden Fakten so gute Schlüsse ziehen und kombinieren?

Schlick: Ihm ist es aufgrund seiner Schüchternheit unangenehm, Zeugen und andere Leute zu befragen, und deshalb habe ich mir überlegt, dass er eine andere Fähigkeit braucht, um die Kriminalfälle aufzuklären.

Lilli: Wer ist ihr Lieblingscharakter in dem Krimi Rory Shy – und warum?

Schlick: Doktor Herkenrath, der Hund, weil er immer für Aufregung sorgt.

Mila: Wieviel Zeit haben Sie in das Buch gesteckt?

Schlick: Neun Monate habe ich daran gearbeitet.

Lilli: Wie viele Bücher haben Sie insgesamt schon veröffentlicht?

Schlick: Insgesamt sind es inzwischen sieben.

Lilli: Worum wird es in der Fortsetzung von Rory Shy gehen?

Schlick: Um ein gestohlenes Gemälde und um eine verdächtigte Schauspielerin.

Mila: Wird es noch einen dritten Teil von Rory Shy geben?

Schlick: Die Chancen stehen gut.

Lilli: Wie sind Sie Autor geworden?

Schlick: Ich wollte unbedingt versuchen zu schreiben – und nach einigen Anläufen habe ich dann ein Buch herausgebracht.

Lilli: Haben Sie Vorbilder?

Schlick: Mein Vorbild ist Erich Kästner. Den kennt ihr bestimmt von Romanen wie Pünktchen und Anton oder Emil und die Detektive.  

Mila: Lesen Sie anderen Kindern die Bücher vor, bevor Sie das Buch veröffentlichen?

Schlick: Das habe ich öfter gemacht, aber nicht immer. Es ist gut, ein Feedback von jungen Lesern zu bekommen.

Mila: Haben Sie noch andere Bücher nach Rory Shy im Kopf?

Schlick: Ja, aber das wird dann erst einmal etwas für Erwachsene sein.

Lilli & Mila: Vielen Dank für das Interview.

Die Fragen stellten: Lilli, 6c, und Mila, 5c

Oliver Schlick, Rory Shy, ueberreuter, 14,95 Euro

Der Autor Oliver Schlick war in seinem Leben schon Schlagzeuger, Schaufenstergestalter, Marktforscher und Sozialarbeiter. Er lebt in Düsseldorf und schreibt Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sein Jugendroman Miranda Lux war 2017 für den Deutsch-Französischen-Jugendliteraturpreis nominiert. Sein Kinderkrimi Rory Shy, der schüchterne Detektiv gehörte zu den Nominierten für den Glauser-Preis 2021. Mehr erfahren könnt ihr auf der Website: oliver-schlick.de

Wie sicher sind eigentlich die Corona-Tests, Herr Garbe?

Seit Montag testen sich alle Schüler*innen auch an unserer Schule selbst auf eine mögliche Corona-Infektion. Wie ist es angelaufen? Warum muss man trotz Tests Maske tragen? Was passiert, wenn man sich nicht in der Schule testen lassen will? Die Schlaufüchse hatten viele Fragen an unseren Schulleiter. Im Interview gibt Olaf Garbe ausführlich Antwort. Schaut euch einfach die zwei Videos an! Dass es zwei Clips geworden sind, liegt übrigens auch an Corona: Eine Schlaufuchs-Gruppe kommt aus der 6c, die andere aus der 5c. Sie führten ihre Interview getrennt. Eine gute Nachricht des Schulleiters war übrigens, dass bis jetzt zumindest in der Schule noch kein Kind positiv getestet worden ist. Bleibt gesund!

Die Fragen stellten: Paulina, Lilli, Romy, Irmak, Lina, Finn und Piya, Klasse 6c, Elsa, Clara und Lilly, Klasse 5c.

Jetzt fünf Wasserspender an der Schule

Erfrischende Überraschung: Anfang der Woche installierten Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe im Foyer der Schule zwei neue Wasserspender. Auftraggeber ist das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Mit den beiden neuen gibt es nun insgesamt fünf Wasserspender an unserer Schule. Weitere sind im Hortgebäude, im fliegenden Klassenzimmer und in der Wolke zu finden. Die anderen drei Wasserspender werden vom Förderverein Hungerharke unterhalten, der sie schon vor Jahren für alle Kinder angeschafft hatte. Guten Durst und schöne Osterferien wünschen: eure Schlaufüchse! hub

Was Kinder sich von Autofahrern wünschen

Am Donnerstag fand ein Treffen über Zoom statt, bei dem Kids aus der Schule besprochen haben, was sie sich wünschen, um den Straßenverkehr bei sich zu Hause und an der Schule sicherer zu machen. Die Kinder malten Bilder, auf denen zu sehen war, was sie sich in ihrer Fantasie ausgedacht haben, um die Straße und den Gehweg sicherer zu machen. Beispiele seht ihr hier im Blog. Ein Junge aus der zweiten Klasse sagte: „Wir bauen Tunnels, die oben zum Laufen und unten zum Parken sind. Die Autos sollen gehen und zwar in Schrittgeschwindigkeit.“ Diese Idee gefiel eigentlich allen.

Ein Junge, der am Columbiadamm wohnt, hatte sich gewünscht, dass die Ampeln länger grün bleiben. Und Fußgängerzonen um die Schule waren gewünscht. Andere Kinder sagten, dass Radwege durch den Schulenburgring , den Wolffring, die Manfred-von-Richthofenstraße und den Leonhardyweg fehlen. Die Kinder dachten sich aus, die Autos sollten fliegen, aber Fahrrad fahren und Laufen sollten am Boden stattfinden. Brücken waren gewünscht, aber auch Hubbel, die für Erschütterungen im Auto sorgen, wenn man zu schnell fährt. Die Kinder sprudelten über vor lauter Ideen und das Meeting ging länger als gedacht. Hoffentlich können ein paar der Ideen umgesetzt werden. Mila, Klasse 5c