Start der Corona-Tests an unserer Schule

Bis zu zwei Mal pro Woche können sich die Lehrer*innen der Grundschule auf dem Tempelhofer Feld ab sofort auf das Corona-Virus testen lassen. Frau Purtak war heute die erste, die sich von Frau Baier testen ließ. Neben Frau Rausch, Frau Niemann und Herrn Gebauer gehört Frau Baier zu einem Team, das von Mitarbeiter*innen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) am Dienstag geschult wurde. Alle vier können die Antigen-Schnelltests nun sachgerecht und unter Beachtung strenger Hygienevorschriften durchführen – siehe Foto.

Mit den regelmäßigen Tests auf freiwilliger Basis will die Senatsverwaltung erreichen, dass Infizierte ohne Symptome (schneller) erkannt werden, um so eine weitere Übertragung des Virus zu verhindern. Auslöser der Maßnahme: die Rückkehr der ersten bis dritten Klassen in den Wechselunterricht zu Beginn dieser Woche. AH /Foto: N. El-Hasan

„Kannawoniwasein“: Eine Lesung der besonderen Art

Am 19. Februar hatten wir eine Lesung mit dem Autor Martin Muser. Es war nicht irgendeine Lesung, so wie man sie aus Buchhandlungen kennt: Wegen Corona fand die Lesung für die Klassen 4b und 5a  digital über Zoom statt. Martin Muser hat  schon viele erfolgreiche Kinderbücher geschrieben, unter anderem auch Drehbücher und zwei Krimis für Erwachsene. Und er hat für Kinder schon drei Bände mit dem Titel „Kannawoniwasein“ geschrieben. Diese hat er bis jetzt schon 30.000 mal verkauft. Aus dem Buch hat er uns vorgelesen und erzählt. Danach durften wir Fragen zu dem Buch stellen und er hat alle Fragen verständlich beantwortet.

Martin Muser hat schon immer gerne gelesen und eines Tages ist ihm die Idee auch mal ein Buch zu schreiben. Er hatte sich nämlich gesagt: „Das kann doch nicht so schwer sein!“ Aber ein Buch ist nicht so einfach zu schreiben, wie es aussieht.

In „Kannawoniwasein“ geht es um Fynn, der zu seiner Mutter nach Berlin fahren soll. Plötzlich setzt sich ein gewisser Hackmack neben ihn und ehe er sich versieht, wird er auch schon beklaut. Hackmack stiehlt ihm seinen Rucksack, in dem auch seine Fahrkarte drin ist. Als der Schaffner kommt, wird er aus dem Zug geworfen. Nun ist er bei der Polizei, wo er Jola kennenlernt, mit der er zusammen flieht. Zusammen kapern sie einen Traktor und begeben sich auf ein großes Abenteuer.

Die Lesung war sehr cool, auch weil sie nicht so war wie die meisten Lesungen. Das Buch ist auch sehr spannend und es passieren lustige und coole Sachen darin.

Martin Moser las, als wäre die Person wirklich da

„Kannawoniwasein“ kostet 12 Euro, so wie viele andere Kinderbücher. Das ganze Buch produziert natürlich nicht nur der Autor alleine. Es gibt Leute, die das Buch drucken und illustrieren. Meistens bekommen die Autoren und Autorinnen immer nur 10 Prozent vom eigentlichen Preis ab. Das sind bei 12 Euro ungefähr 1 Euro. Für die Meisten hört sich das total wenig an, ist aber für einen Autor oder eine Autorin völlig normal.

Die Lesung war sehr lustig und schön. Nachdem wir die ersten beiden Kapitel als Hausaufgabe gelesen haben, hat der Autor Martin Muser  uns zwei weitere Kapitel vom ersten Band „Kannawoniwasein“ vorgelesen.

Martin Muser war zu uns total nett und konnte verständnisvoll alle unsere Fragen gut beantworten. Er hat uns auch  mit unseren Fragebögen, die wir bekommen haben, gelobt. Ich fand sein Vorlesen toll, weil er die Person immer so gut gesprochen hat, als wäre sie wirklich da.

Wenn die Filmfirma von Martin Muser genug Geld hat, wird hoffentlich bald ein Kinofilm über die Buchreihe „Kannawoniwasein“ erscheinen. Philippa Wulfius, Mitarbeit: Edith Ebkes

Kommen viele Kinder in die Notbetreuung, Frau Stuhl?

Weil die Corona-Pandemie uns weiter im Griff hat, findet in der Schule nur eine Notbetreuung statt. Für Kinder, deren Eltern nicht im Home Office arbeiten und die ihre Kinder nicht zu Hause betreuen können. Was dürfen die Kinder dort machen? Wie viele Schüler*innen kommen überhaupt jeden Tag? Wie gehen sie und die Erzieher mit der besonderen Situation um? Unsere Schlaufüchse hatten dazu viele Fragen – und Frau Stuhl, die Leiterin der Schulburg, hat uns spannende Antworten gegeben. Außerdem hat sie verraten, was bei einer Schneeballschlacht auf dem Hof passiert ist . . .

Romy: Kommen viele Kinder in die Notbetreuung?

Frau Stuhl: Nein, die Eltern schicken Ihre Kinder nur dann in die Notbetreuung, wenn es wirklich unbedingt notwendig ist. Zurzeit sind 55 Kinder da, es werden aber immer mehr, weil die Eltern keinen Urlaub mehr haben und wieder arbeiten müssen.

Lilli: Was machen die Kinder den ganzen Tag? Was spielen sie, was tun sie nach den Hausaufgaben?

Natürlich gibt es im Moment keine AGs, wir dürfen nicht singen, Sport in Räumen ist verboten aber ansonsten spielen die Kinder wie immer. Am Faschingsdienstag kamen viele Kinder und einige Pädagog*innen verkleidet in die Schule. Ich wurde von zwei Schülerinnen-Ärztinnen im weißen Kittel erst mal gegen Corona geimpft, während Herr Mantel als Zebra verkleidet an mir vorbeitrabte, gefolgt von Herrn Thiemann im (ebenfalls schwarz-weißen) Narrenkostüm. Draußen fuhren einige Kinder Schlitten, es gab eine Schneeballschlacht „Kinder gegen Erzieher“. Ich will ja nicht petzen, aber ich habe genau gesehen, dass Herr Zarth bei der Schneeballschlacht keine Jacke anhatte. Das Iglu ist leider ohne Dach geblieben und weggetaut, bevor es fertig war. Im Gebäude kommt auch keine Langweile auf: Da wird gekickert, Karten gespielt, vorgelesen, mit Lego gebaut, gebastelt, gerauft, Bilder gemalt, mit Klangschalen massiert (ist toll, ich durfte es auch schon ausprobieren) und manchmal gibt es auch einen kleinen Ausflug. 

Lilli: Fällt es den Kindern schwer, in der Notbetreuung ihre Hausaufgaben zu machen? 

Den Eindruck habe ich nicht. Zugegeben, es gibt Schöneres als Hausaufgaben, aber die meisten Kinder finden es gut, dass ihre Erzieher*innen ihnen bei den Hausaufgaben helfen und wirken dabei konzentriert. Ich bin oft sehr beeindruckt, was die Kinder alles schon können und wie toll sie sich auch gegenseitig helfen. 

Lukas: Können die Kinder in der Notbetreuung auch an den Videokonferenzen teilnehmen?

Ja, wann immer die Technik mitspielt. Die Schule hat uns Tablets zur Verfügung gestellt. Das ist eine sehr große Hilfe und wir haben zusätzliche Webcams, Lautsprecher und Kopfhörer gekauft. Leider haben wir in der Schule ein großes Problem, weil es nur an wenigen Stellen WLAN-Empfang gibt. Vormittags, wenn sehr viele mit der Schulcloud arbeiten, bekomme wir manchmal keine Verbindung. Aber irgendwie klappt es dann doch fast immer dank dem Improvisationstalent der Pädagog*innen.

Elsa: Wie viele Erzieher*innen sind jeden Tag da? 

Das hängt von der Anzahl der angemeldeten Kinder ab. Wir möchten natürlich auch, dass möglichst wenige Erzieher*innen in der Schulburg sind, um die Gefahr einer Coronaausbreitung zu vermindern. Heute sind 13 Erzieher*innen da. Die anderen haben Urlaub, bummeln Überstunden ab, nehmen an digitalen Fortbildungen oder Besprechungen teil, bereiten Bastel-und Lernangebote vor, telefonieren mit Eltern und Lehrerinnen oder schreiben Protokolle. 

Samuel: Fühlen sich die ErzieherInnen überfordert durch die Corona-Situation?

Nein, nicht überfordert, aber gefordert und manchmal etwas angespannt. Da geht es uns genauso wie euren Eltern und vielen von euch: Wir wissen nicht wie die Situation morgen, nächste Woche oder in drei Monaten sein wird. Auch wir wünschen uns Planungssicherheit, wollen wieder Arbeitsgruppen und Projekte anbieten, die die Kinder frei wählen dürfen. Ich fürchte aber, so lange wir diese blöde Corona-Pandemie nicht besiegt haben, brauchen wir noch viel Geduld und müssen improvisieren. Glücklicherweise sind eure Pädagog*innen geduldig, einfallsreich und haben immer gute Ideen- so schaffen wir gemeinsam mit euch, auch schwierige Probleme und Situationen zu lösen. 

Piya: Was passiert, wenn sehr viele Erzieher fehlen?

Wir planen um. Wir legen zum Beispiel Gruppen aus einem Bereich zusammen, bitten Erzieher*innen ihren Urlaub zu verschieben oder mehr Stunden zu arbeiten. Einmal waren so viele Pädagog*innen krank, dass einige Wochen ein Erzieher über ein Leihfirma in der Schulburg gearbeitet hat. 

Finn: Gibt es Pausen für alle?

Nein, das geht auch im Normalbetrieb nicht. Wenn alle Pause haben, wer passt dann auf die Kinder auf? Die Erzieher*innen sprechen sich ab wer wann in die Pause gehen kann. Oder hast du, Finn, gemeinsame Pausen für die Kinder gemeint? Die gibt es auch nicht für die Kinder. Die Schulklingel ist abgeschaltet. 

Paulina: Wie sieht das Hygienekonzept in der Notbetreuung aus? 

Im Prinzip genauso wie vor der Notbetreuung: Wir halten uns an das Corona-Hygienekonzept unserer Schule und befolgen die AHA-Regeln. Eine Sache ist seit dieser Notbetreuung neu: Alle Kinder und Erwachsenen müssen den ganzen Tag eine Maske aufsetzten. Nur draußen dürfen wir sie absetzen. Das ist lästig, aber man muss Masken ja nicht mögen. Man muss sie nur tragen! 

Vielen Dank, liebe Frau Stuhl

Faschingspartys am Computer

Fasching einmal anders: In der Notbetreuung sorgten die Erzieher*innen mit fantasievollen Kostümen für gute Laune, aber auch bei den Online-Videokonferenzen der Klassen ging heute die Post ab. So etwa bekam bei den Fischen, Zebras, Giraffen und Elefanten jedes Kind eine Faschingstüte für zu Hause. Heute konnten die Kids dann vor dem Computer Party machen – begleitet von lustiger Musik und kleinen Spielen. Frau El-Hasan war begeistert: „Die Kinder waren so toll verkleidet, die haben sich schon die ganze Zeit darauf gefreut.“ – Selbst bei den Größeren gab es noch Faschingsaktionen. Die 6c etwa rückte in kleinen Gruppen zum Vokabeltest an – und viele Schüler*innen kamen im Kostüm. Von der „Mülltonne“ über die Rocker-Ladies bis zum Oma- und Opa-Paar konnten tolle kreative Outfits bestaunt werden. Nun läuft die Online-Abstimmung, wer das beste Kostüm hatte…. Alaaf, helau und so weiter. Nächstes Jahr feiern wir dann wieder alle in der Schule! Darauf freuen sich: Eure Schlaufüchse (Fotos: Frau El-Hasan)

Tierischer Besuch auf dem Schulhof

Immer öfter sind Wildtiere in der Großstadt unterwegs. Der Vater von Pia (3d) und Emily (6a), Herr Lüdemann, hat diesen tierischen Besuch bei uns in Tempelhof gesichtet und fotografiert! Und weil die Bilder so gut zum Namen unserer Schülerzeitung passen, wollen wir sie euch natürlich gerne zeigen.😀 Die Schlaufüchse sagen ,danke schön‘ für die tollen Fotos!

Und: Auch wenn Deutschland nach Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit seit 2008 frei von Tollwut ist, solltet ihr natürlich lieber Abstand halten . . .

Kinder und FFP2-Masken

Kennt ihr Kinder das, wenn die FFP2-Maske zu groß ist? Wir ja. Deswegen haben wir uns etwas für euch ausgedacht. FFP2-Masken sind zwar teuer, aber sie schützen euch (die Träger) und die Menschen in eurer Umgebung am besten. Die Politiker haben beschlossen, dass wir FFP2- Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften immer tragen müssen. Doch sie sollten auch richtig sitzen und das ist bei Kindern schwierig, wenn die Maske für Erwachsene gemacht ist.

Unser Tipp:

  1. Schritt: Maske aufsetzen und mit einem Stift markieren, wo man die Maske tackern soll. Das ist je nach Größe des Gesichts unterschiedlich.
  2. Schritt: Mama oder Papa fragen, ob sie die Maske für euch tackern. Oder ihr seid groß genug, um das selber zu machen.

3. Schritt: Maske noch mal aufsetzen und dann müsste sie passen!

Lilli und Paulina, Klasse 6c

„Wie gefährlich ist eigentlich das Corona-Virus für Kinder?“

Schlaufuchs-Reporter interviewt Lungenarzt der Charité

Im Interview: Lukas und Prof. Witzenrath Foto: Schlaufüchse

Das Corona-Virus, das im Dezember 2019 in Wuhan (China) entstand, verbreitet sich weiter. Doch wie gefährlich ist das Virus für Kinder? Und sorgen auch Schulen dafür, dass immer mehr Menschen erkranken? Darüber gibt es in Deutschland gerade viele Diskussionen. Schlaufuchs-Reporter Lukas interviewte dazu einen Experten: den Lungenarzt Prof. Dr. Martin Witzenrath von der Berliner Charité, der schon viele Covid-Patienten behandelt hat.

Die Krankheit Covid-19, die durch SARS Cov 2 verursacht wird, ist vor allem für Ältere und Vorerkrankte gefährlich und teilweise tödlich. Es können aber auch junge, zuvor gesunde Erwachsene schwer erkranken. SARS Cov 2 verbreitet sich vor allem über Niesen, Husten und direkte Kontakte, und die häufigsten Symptome sind: Fieber, trockener Husten und Müdigkeit sowie Geschmacksstörungen, das heißt, dass man etwas nicht schmeckt oder anders beziehungsweise nicht so gut. Was das SARS Cov 2 für Kinder bedeutet erfahrt Ihr hier:

Wie gefährlich ist eigentlich das Corona-Virus für Kinder?

Glücklicherweise ist das SARS Cov 2 für Kinder nicht sehr gefährlich. Es gibt bisher nur sehr wenige Kinder, die schwer erkrankt sind, und diese waren schon schwer vorerkrankt. 

Und wie wahrscheinlich ist es, dass Kinder sich anstecken?

Auch Kinder können sich mit SARS COV 2 anstecken, auch wenn sie sich möglicherweise nicht ganz so häufig oder nicht ganz so leicht anstecken, wie Erwachsene. Sie werden ja auch nicht so krank, aber genau darin liegt das Problem, denn wenn die Kinder sich anstecken, dann merken sie vielleicht gar nichts von der Infektion und geben das Virus aber trotzdem weiter an die Erwachsenen, die dann eben auch schwer krank werden können. Deshalb ist es wichtig, dass auch Kinder sich vor der Ansteckung schützen und die AHA+L+A Regeln immer befolgen. (Anm. d. Red.: Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App nutzen).  

Helfen die Lockdown-Maßnahmen oder sollte (könnte) man sie verstärken oder lockern? Könnte man Unterricht in geteilten Klassen anbieten?

Wir haben letztes Jahr im Frühling gesehen, dass die Maßnahmen des Lockdown sehr geholfen haben. Die Infektionszahlen und die Zahl der Toten sind dramatisch gesunken. Manche sagen, dass diese positive Entwicklung damals durch die steigenden Temperaturen erklärt werden kann und gar nicht Folge des Lockdowns war, aber in Südafrika, wo gerade Sommer ist, sind die Infektionszahlen sehr hoch und in Spanien waren sie es im letzten Sommer auch. Warme Temperaturen alleine reichen nicht aus, um die Pandemie zu stoppen. Zurzeit sterben in Berlin pro Tag mehr Menschen an Covid-19, als pro Jahr im Straßenverkehr sterben, nämlich etwa 40 Menschen. Also mehr als eine ganze Schulklasse. Pro Tag. Dagegen müssen wir etwas tun, und das schaffen wir nur, indem jeder von uns Verantwortung übernimmt und alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte ausbleiben.

Klappt das gut genug?

Während die Menschen sich im Frühjahr sehr gut an die Vorgaben gehalten haben, klappt das während der zweiten Welle leider nicht mehr ganz so gut. Ich bin froh, dass die Zahl der Neuinfizierten jetzt trotzdem langsam sinkt. Und ich denke, dass wir sie auf einen ganz niedrigen Wert senken sollten, auch weil wir nicht wissen, ob neue Mutanten, also veränderte Viren mit höherer Ansteckungsfähigkeit uns das Leben nicht bald noch viel schwerer machen. Dann könnten die Maßnahmen noch wichtiger sein als bisher. Um also auf Deine Frage zurück zu kommen: ich weiß, wie wichtig es wäre, wieder geregelten Schulunterricht zu haben, wenigstens in geteilten Klassen. Aber aus meiner Sicht wäre es im Moment verantwortungslos und es würde Menschen das Leben kosten.

 

Und wie sieht es mit den Impfstoffen aus, lösen die das Problem? 

Die Impfung ist die einzige Chance, das Problem langfristig zu lösen. Wir können uns unheimlich glücklich schätzen, dass bereits jetzt Impfstoffe zur Verfügung stehen und diese extrem sicher und wirksam sind. Aber es wird noch viele Monate dauern, bis genügend Menschen geimpft sind. Und wir werden Covid-19 vielleicht nie ganz loswerden, weil manche Menschen sich nicht impfen lassen wollen, und die können natürlich noch krank werden. Bei manchen Menschen mit schweren Vorerkrankungen, zum Beispiel nach einer Organtransplantation funktionieren Impfungen auch nicht so gut. Es gibt viele Gründe. Und vielleicht entstehen auch Virusvarianten, gegen die aktuelle Impfstoffe nicht wirksam sind. Dann müssen neue Impfstoffe entwickelt werden. 

Werden Kinder auch geimpft?

Bisher ist der Impfstoff nicht für Kinder unter 16 Jahren zugelassen, das heißt, dass er bei diesen Kindern auch nicht angewendet werden darf. Da Kinder zwar nicht schwer erkranken, aber Überträger sein können, könnte sich das aber noch ändern.

Die Fragen stellte Lukas, 6c

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Infobox COVID-19 Impfung: Im Moment gibt es drei Impfstoffe, die die sogenannten „Hoffnungsträger“ sind. Zwei dieser Impfstoffe sind sogenannte RNA-Impfstoffe. RNA ist eine Art Mini-Bauplan. Alle unsere Zellen enthalten sehr viel RNA, die sie selber bilden. Coronaviren benutzen RNA, um infizierten Zellen zu befehlen, neue Viren zu bilden.

Dieses Prinzip nutzen RNA-Impfstoffe: Die RNA wird gespritzt, von Zellen unseres Körpers aufgenommen und dann wird ein Bestandteil des Virus, das Stachelprotein von den Zellen gebaut. Das Stachelprotein wird dann von Abwehrzellen als fremd erkannt und deshalb eine Entzündungsantwort gemacht. Die Abwehrzellen merken sich das Aussehen des Stachelproteins und wenn dann tatsächlich mal eine echte Infektion stattfindet, erkennen die Abwehrzellen die Viren sofort und können sie schneller bekämpfen, so dass man nicht krank wird. 

RNA ist übrigens unschädlich und kann auch nicht in unser Erbgut (DNA) eingebaut werden, sondern wird schnell wieder abgebaut. 

Geimpfte werden also in fast allen Fällen nach einer Infektion nicht mehr krank, aber sie können trotzdem infiziert werden und für eine kurze Zeit sind sie dann auch ansteckend.

Dieser Text wurde am 24.1.2021 beendet, deshalb kann es Neuigkeiten geben, die hier nicht verzeichnet sind. 

Tipps für tolle Weihnachtstage: Was die Schlaufüchse empfehlen

Das Titelbild der Weihnachtsausgabe

Premiere zu Weihnachten: Erstmals gibt es eine elektronische Ausgabe des Schlaufuchses! Auf acht Seiten haben unsere Schüler-zeitungsredak-teurInnen Tipps für tolle Feiertage zusammengestellt. Zum Basteln, Lesen und Spielen. Blättert euch einfach durch das PDF, das ihr im Link unten öffnen könnt. Natürlich lässt es sich auch ausdrucken. Viel Spaß beim Lesen! Merry X-mas! Fröhliche Weihnachten!

Eure Schlaufüchse

https://schlaufuchse.files.wordpress.com/2020/12/tippsfurtolleweihnachtstage.pdf

Finn ist Schulsieger im Vorlesewettbewerb

Spannung in der Mensa: Am Freitag, 4. Dezember, war der Tag des großen Vorlesewettbewerbs an unserer Schule. Sieben Klassensieger kamen: Jade und Frederik aus der 6a, Franziska und Syriel aus der 6b, Mathilda aus der 6d und Helena und ich, also Finn, aus der 6c. Ein Klassensieger kam aus gesundheitlichen Gründen nicht.

Jeder der Teilnehmer hatte ein Buch mitgebracht, in dem er oder sie sich eine rund drei Minuten lange Textpassage ausgesucht hatte. Diese mussten wir dann der Jury vorlesen, also Frau Raya und Frau Timm, Herrn Dose und drei Kindern aus den fünften Klassen.

Die Reihenfolge wurde durch Losen festgelegt. Nachdem jeder vorgelesen hatte, gab es 15 Minuten Pause. Danach mussten wir noch aus einen Fremdtext vorlesen: Abschnitte aus dem Buch „Alles andere als normal“ von Jörg Isermeyer. Dann ging die Jury, um sich zu beraten.

Am Ende erfuhr ich, dass ich den Vorlesewettbewerb an unserer Schule gewonnen hatte: mit dem Buch „Doktor Proktors Pupspulver“ von Jo Nesbö. Wir alle erhielten einen Büchergutschein und freuten uns riesig! Wie es jetzt weitergeht, weiß in der aktuellen Corona-Lage noch niemand. Normalerweise würden die Schulsieger aus Tempelhof im Februar gegeneinander antreten. Es bleibt also spannend!              Finn, 6c

Wegen Corona in Quarantäne – so fühlt es sich an!

Alle reden über Corona – auch an unserer Schule. Vier Klassen war bei uns schon in Quarantäne, außerdem mehrere Lehrer. Es fühlt sich ganz schön komisch an, nicht rausgehen zu dürfen. Wir erzählen euch heute, wie die Quarantäne in unserer Klasse war, der 6c:

Es begann an einem ganz normalen Schultag, alles war wie immer. In der dritten Stunde durften wir auf den Schulhof, dann kam auf einmal Johan angerannt und rief: ,,LEUTE, WIR SIND IN QUARANTÄNE. B. HAT CORONA.“ (Name von der Redaktion geändert). Wir mussten alle sofort nach Hause gehen. Für manche war das ein richtiger Schock.

Am ersten Tag der Quarantäne bekamen wir über die Schul.cloud in Mathe, Deutsch, Gewi und Englisch Hausaufgaben.Und die mussten wir alle abarbeiten.

Wie fanden die anderen aus der 6c die Quarantäne?

Piya:

Die Quarantäne war für mich schlimm, weil ich mich nicht mit meinen Freundinnen treffen durfte und ich nicht raus gehen durfte. Es gab sehr viele Aufgaben, die wir bearbeiten mussten. Und irgendwann war es sehr langweilig zuhause!!!

Finn:

Blöd, weil ich meine Freunde nicht sehen konnte. Andererseits war es gut ,weil ich mit den Aufgaben gut mitkam und ausschlafen konnte. Ich habe jeden Tag mit Freunden Facetime gemacht, so konnte ich sie jeden Tag wenigstens übers Handy sehen :)!

Paulina:

Ich fand es nicht so schlimm, aber ich fand es blöd, dass ich meine Großeltern nicht sehen konnte. Gut war es, viel Zeit für schulische Aufgaben zu haben.

B. (Corona-Positiver):

Wie war das so Corona zu haben? Es war sehr blöd, weil mein Schlafrhythmus weg war und ich hohes Fieber hatte. Es war sehr langweilig, weil ich die ganze Zeit im Bett lag mit hohem Fieber. Die Quarantäne war, als ich wieder gesund war, cool, aber auch ein bisschen blöd.

Die Quarantäne dauerte für unsere Klasse zum Glück nur eine Woche, weil B. schon eine Woche zuhause war, als er positiv getestet wurde.

Im Moment ist keine Klasse an unserer Schule in Quarantäne. Die Schlaufüchse wünschen euch: BLEIBT GESUND!

Romy, 6c 🙂