Warum bei Friseuren jetzt die Messenger glühen – ein Interview

Seit heute haben die Friseure wieder offen. Das hat auch die Schlaufüchse Lilli und Paulina sehr interessiert. Sie haben die Friseurin Myriam Mundt interviewt, die ihren Salon wie alle Friseure schließen musste. Dabei haben sie erfahren, warum bei ihr gerade alle Messenger glühen.

Ihr wisst bestimmt alle, dass viele Geschäfte im Lockdown schließen mussten. Es gibt aber Ausnahmen wie zum Beispiel Supermärkte und Getränkeläden, Drogerien, Arztpraxen, Poststellen und Tankstellen. Friseure mussten bis heute ihre Salons schließen. Wir haben für euch Myriam Mundt interviewt. Sie ist seit 32 Jahren Friseurin.

Schlaufüchse: Was finden Sie so toll an ihrem Beruf?

Myriam Mundt: Ich finde es gut, dass ich in meinem Beruf schnelle Ergebnisse erarbeiten kann und dass die Menschen, mit denen ich arbeite, hinterher zufrieden sind.

Was machen Sie am liebsten als Friseurin?

Ich schneide und färbe gerne Haare.

Was hat ihnen am meisten gefehlt, als der Lockdown kam? Und Sie nicht mehr arbeiten konnten?

Das ist das, was wahrscheinlich allen am meisten fehlt, und zwar Leute, Kunden, Verwandte und Freunde zu treffen.

Welches Hygienekonzept haben Sie für Ihren Salon aufgestellt?

Ich habe ähnliche Hygienekonzept wie alle anderen: Maskenpflicht (FFP2), Hände desinfizieren, Lüften und einen Luftreiniger aufstellen. Außerdem dürfen nur vier Menschen in den Salon und keine Dinge, die man anfasst oder anleckt, wie z.B. etwas zu trinken oder Zeitschriften.

Haben Sie die freie Zeit genutzt, um ihren Salon umzugestalten? Oder haben Sie alles so gelassen?

Also, dazu brauche ich keine Corona-Pandemie, denn ich gestalte ständig etwas neu und sortiere aus.

Wie ging es Ihnen in der Corona-Zeit?

Mir ging es gut, aber manchmal war es schon etwas langweilig.

Kamen jetzt die Termine rein, als bekannt wurde, dass Sie am 1. März wieder öffnen dürfen?

Ja sehr. Alle Messenger haben geglüht!

Wann hätten Sie Ihren Salon wieder geöffnet, wenn Sie es entscheiden dürften?

Ich hätte wahrscheinlich noch vier bis sechs Wochen gewartet, weil Corona noch immer da ist.

Lilli und Paulina, Klasse 6c/ Foto: M. Mundt

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