Der schüchterne Detektiv Rory Shy

Schlaufüchse interviewen den Kinderkrimi-Autor Oliver Schlick

Mögt ihr Kinderkrimis? Dann kennt ihr vielleicht auch den schüchternen Detektiv Rory Shy. Der Autor Oliver Schlick ist mit diesem Buch gerade für einen wichtigen Preis, den Glauser-Preis, nominiert worden. Die beiden Schlaufuchs-Reporterinnen Lilli und Mila konnten Oliver Schlick interviewen – in einer Video-Konferenz. Dabei haben sie erfahren, wie Krimis entstehen.

Lilli: Wie sind Sie auf den schüchternen Detektiv Rory Shy gekommen?

Oliver Schlick: Durch ein anderes Buch von mir, das „Penny Maroux und das Geheimnis der 11“ heißt. Auch Penny ist ein Kind mit besonderen Fähigkeiten.

Mila: Haben Sie mit Rory Shy viel gemeinsam?

Schlick: Ich bin auch etwas schüchtern. Und wir mögen beide Waldmeisterbrause, Schokolinsen und Erdnussflips.

Mila: Weshalb kann Rory aus unwichtig scheinenden Fakten so gute Schlüsse ziehen und kombinieren?

Schlick: Ihm ist es aufgrund seiner Schüchternheit unangenehm, Zeugen und andere Leute zu befragen, und deshalb habe ich mir überlegt, dass er eine andere Fähigkeit braucht, um die Kriminalfälle aufzuklären.

Lilli: Wer ist ihr Lieblingscharakter in dem Krimi Rory Shy – und warum?

Schlick: Doktor Herkenrath, der Hund, weil er immer für Aufregung sorgt.

Mila: Wieviel Zeit haben Sie in das Buch gesteckt?

Schlick: Neun Monate habe ich daran gearbeitet.

Lilli: Wie viele Bücher haben Sie insgesamt schon veröffentlicht?

Schlick: Insgesamt sind es inzwischen sieben.

Lilli: Worum wird es in der Fortsetzung von Rory Shy gehen?

Schlick: Um ein gestohlenes Gemälde und um eine verdächtigte Schauspielerin.

Mila: Wird es noch einen dritten Teil von Rory Shy geben?

Schlick: Die Chancen stehen gut.

Lilli: Wie sind Sie Autor geworden?

Schlick: Ich wollte unbedingt versuchen zu schreiben – und nach einigen Anläufen habe ich dann ein Buch herausgebracht.

Lilli: Haben Sie Vorbilder?

Schlick: Mein Vorbild ist Erich Kästner. Den kennt ihr bestimmt von Romanen wie Pünktchen und Anton oder Emil und die Detektive.  

Mila: Lesen Sie anderen Kindern die Bücher vor, bevor Sie das Buch veröffentlichen?

Schlick: Das habe ich öfter gemacht, aber nicht immer. Es ist gut, ein Feedback von jungen Lesern zu bekommen.

Mila: Haben Sie noch andere Bücher nach Rory Shy im Kopf?

Schlick: Ja, aber das wird dann erst einmal etwas für Erwachsene sein.

Lilli & Mila: Vielen Dank für das Interview.

Die Fragen stellten: Lilli, 6c, und Mila, 5c

Oliver Schlick, Rory Shy, ueberreuter, 14,95 Euro

Der Autor Oliver Schlick war in seinem Leben schon Schlagzeuger, Schaufenstergestalter, Marktforscher und Sozialarbeiter. Er lebt in Düsseldorf und schreibt Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sein Jugendroman Miranda Lux war 2017 für den Deutsch-Französischen-Jugendliteraturpreis nominiert. Sein Kinderkrimi Rory Shy, der schüchterne Detektiv gehörte zu den Nominierten für den Glauser-Preis 2021. Mehr erfahren könnt ihr auf der Website: oliver-schlick.de

Wie sicher sind eigentlich die Corona-Tests, Herr Garbe?

Seit Montag testen sich alle Schüler*innen auch an unserer Schule selbst auf eine mögliche Corona-Infektion. Wie ist es angelaufen? Warum muss man trotz Tests Maske tragen? Was passiert, wenn man sich nicht in der Schule testen lassen will? Die Schlaufüchse hatten viele Fragen an unseren Schulleiter. Im Interview gibt Olaf Garbe ausführlich Antwort. Schaut euch einfach die zwei Videos an! Dass es zwei Clips geworden sind, liegt übrigens auch an Corona: Eine Schlaufuchs-Gruppe kommt aus der 6c, die andere aus der 5c. Sie führten ihre Interview getrennt. Eine gute Nachricht des Schulleiters war übrigens, dass bis jetzt zumindest in der Schule noch kein Kind positiv getestet worden ist. Bleibt gesund!

Die Fragen stellten: Paulina, Lilli, Romy, Irmak, Lina, Finn und Piya, Klasse 6c, Elsa, Clara und Lilly, Klasse 5c.

Jetzt fünf Wasserspender an der Schule

Erfrischende Überraschung: Anfang der Woche installierten Mitarbeiter der Berliner Wasserbetriebe im Foyer der Schule zwei neue Wasserspender. Auftraggeber ist das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg. Mit den beiden neuen gibt es nun insgesamt fünf Wasserspender an unserer Schule. Weitere sind im Hortgebäude, im fliegenden Klassenzimmer und in der Wolke zu finden. Die anderen drei Wasserspender werden vom Förderverein Hungerharke unterhalten, der sie schon vor Jahren für alle Kinder angeschafft hatte. Guten Durst und schöne Osterferien wünschen: eure Schlaufüchse! hub

Was Kinder sich von Autofahrern wünschen

Am Donnerstag fand ein Treffen über Zoom statt, bei dem Kids aus der Schule besprochen haben, was sie sich wünschen, um den Straßenverkehr bei sich zu Hause und an der Schule sicherer zu machen. Die Kinder malten Bilder, auf denen zu sehen war, was sie sich in ihrer Fantasie ausgedacht haben, um die Straße und den Gehweg sicherer zu machen. Beispiele seht ihr hier im Blog. Ein Junge aus der zweiten Klasse sagte: „Wir bauen Tunnels, die oben zum Laufen und unten zum Parken sind. Die Autos sollen gehen und zwar in Schrittgeschwindigkeit.“ Diese Idee gefiel eigentlich allen.

Ein Junge, der am Columbiadamm wohnt, hatte sich gewünscht, dass die Ampeln länger grün bleiben. Und Fußgängerzonen um die Schule waren gewünscht. Andere Kinder sagten, dass Radwege durch den Schulenburgring , den Wolffring, die Manfred-von-Richthofenstraße und den Leonhardyweg fehlen. Die Kinder dachten sich aus, die Autos sollten fliegen, aber Fahrrad fahren und Laufen sollten am Boden stattfinden. Brücken waren gewünscht, aber auch Hubbel, die für Erschütterungen im Auto sorgen, wenn man zu schnell fährt. Die Kinder sprudelten über vor lauter Ideen und das Meeting ging länger als gedacht. Hoffentlich können ein paar der Ideen umgesetzt werden. Mila, Klasse 5c

Auf dem Weg zur Schulstraße

Die Bewegung für eine „Schulstraße“ hat in dieser Woche Fahrt aufgenommen: Am Mittwochabend trafen sich die Erwachsenen in einer Zoom-Konferenz – auf Einladung der Initiatoren Lieke Ypma, Paul Metzner und Hendrik Send. Am Donnerstag waren dann die Kinder an der Reihe, um ihre Ideen für mehr Sicherheit auf dem Schulweg und rund um unsere Grundschule zu diskutieren. Schon vorab konnten Schüler*innen und Eltern an einer Online-Abstimmung dazu teilnehmen.

Sechs engagierte Schüler*innen nannten im Zoom-Meeting Gefahrenstellen, schlugen aber auch tolle Lösungen vor. Ein Kind sprach aus, was viele denken: „Wenn ich gerade mit dem Hinterrad über die Straße bin, dann rasen die Autos schon vorbei. Die haben es immer so eilig.“ – Ein anderes meinte: „Das erste Auto hatte ich gesehen, das zweite nicht, es war eine ganze Schlange an Autos, dann lag ich fast drunter.“ Die Rede ist von den schwierigen Situationen speziell am Morgen. Schülerreporterin Mila wird über die Sicht der Kinder noch einmal extra berichten.

„Besonders unübersichtlich ist es für die Kinder jeden Morgen zwischen 7:30-8:15 Uhr vor der Schule am Schulenburgring. Viele SchülerInnen kommen teilweise mit Eltern zu Fuß und mit verschiedenen Verkehrsmitteln an. Zeitgleich sind Pendler aus dem Viertel und der Umgebung auf ihrem Weg mit dem Auto, vermehrt in dem Wolfring, teilweise in offensichtlicher Hektik“, beschreibt Lieke Ypma die Lage. Und: „Schulwegsicherheit können wir nur durch eine Neuorganisation der Situation auf der Straße herstellen.“ Darauf haben viele  Eltern und Kinder bereits bei einer erfolgreichen Aktion „Zu Fuß zur Schule“ im September aufmerksam gemacht. Zentrale Forderung ihrer Bewegung: die Einrichtung einer Spielstraße auf dem Schulenburgring vor unserer Grundschule auf dem Tempelhofer Feld. Dies scheint um so dringlicher, als die Schule mit immer mehr Schüler*innen weiter auf Wachstumskurs ist. Auch mehr Fußgängerüberwege, Fahrradstraßen und eine konsequente Durchsetzung des Tempolimits halten die Macher der Initiative Schulstraße für zentral, wie bei der Zoom-Konferenz deutlich wurde. Unterstützt werden die Ziele von Schulleiter Olaf Garbe, der an beiden Konferenzen teilnahm. 

Die Hoffnung von Frau Ypma und ihren engagierten Mitstreitern ist es, dass eine Schulstraße im Rahmen eines Pilotprojekts im Bezirk Wirklichkeit wird. Schließlich unterstützt der Bezirk das Schulische Mobilitäts-Management. Schon bald soll ein Konzept Bezirksstadträtin Christiane Heiß vorgestellt werden – auch das wurde am Donnerstag über Zoom besprochen. Wird der Plan Wirklichkeit, bedeutet dies, dass der Schulenburgring teilweise oder ganz für Autos gesperrt würde. So wäre der Schulweg für alle sicherer. Schulstraßen sind übrigens international bereits erprobt, es gibt sie unter anderem in den Niederlanden, in Österreich und Belgien. 

Den Kindern würde das sicher gefallen. Denn: „Alle Straßen um der Schule sollten Fußgängerzonen sein“, wünschte sich eines bei der Videokonferenz am Donnerstag. hub

Ein Preis für junge Geflüchtete

Wie Staatssekretärin Chebli Kinder, die sich in Berlin für andere einsetzen, unterstützt

Ein Interview per Videokonferenz: Staatssekretärin Sawsan Chebli und die Schlaufüchsinnen Elsa und Lilly

„Weltklasse“: Unter diesem Motto erhalten 2021 Kinder und Jugendliche, die aus ihrer Heimat fliehen mussten und nun in ihrer neuen Heimat Berlin mit anpacken, einen Preis. Zum Beispiel Kinder, die sich als Klassensprecherinnen und Klassensprecher hervortun, in einem Verein aktiv sind oder ihren Nachbarn unter die Arme greifen.

Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement in der Berliner Landesregierung, verleiht den #FARBENBEKENNEN-Award in diesem Jahr bereits zum dritten Mal. Im Interview hat sie Elsa und Lilly verraten, warum sie den Preis so wichtig findet. Und warum man sich bald bewerben sollte:

Elsa: Wie sind Sie auf die Idee für den Preis gekommen und warum ist Ihnen der Preis wichtig?

Sawsan Chebli: Ich war es leid, dass es über geflüchtete Menschen oft nur negative Schlagzeilen gibt oder aber, dass sie als hilfsbedürftig und schwach dargestellt werden. Dabei kenne ich so viele Menschen mit Fluchtgeschichte, die sich hier engagieren und so viel zurückgeben. Unter ihnen viele junge Menschen, in eurem Alter, die Top-Noten erzielen und Top-Leistung erbringen und sich für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen. Mit dem Preis möchte ich zeigen, was junge Geflüchtete bewirken können.

Lilly: Wie wichtig ist der Preis denn für die geflüchteten Kinder?

Frau Chebli: Er ist in jedem Fall ein Zeichen der Anerkennung und der Wertschätzung ihres Einsatzes. Im Moment sind wir noch in der Bewerbungsphase. Aber wir hoffen natürlich darauf, dass der Preis auch andere Kinder und Jugendliche motiviert und ihnen zeigt, dass es sich lohnt sich anzustrengen und sich in seiner Freizeit für andere oder die Umwelt stark zu machen.

Elsa: Was wäre ein Einsatz, für den Sie einem Kind gerne einen Preis geben würden?

Frau Chebli: Da kann ich mir vieles vorstellen. Zum Beispiel würde ich ihn gerne einem Kind verleihen, das sich als Klassen- oder Schulsprecher engagiert. Oder an jemanden, der – so wie ihr beiden – bei der Schülerzeitung mitarbeitet. Oder an jemanden, der sich für Fridays for Future einsetzt oder einem anderen geflüchteten Kind Nachhilfe gibt.

Elsa: Was kann man gewinnen?

Frau Chebli: Der Jurypreis ist in diesem Jahr mit 5.000 Euro dotiert. Beim Publikumspreis wird es einen 1., 2. und 3. Platz geben – mit insgesamt 6.500 Euro Preisgeld. Über diesen Preis kann dann ab Juni 2021 online abgestimmt werden – da könnt auch ihr euren Favoriten oder eure Favoritin wählen.

Lilly: Und wer sitzt in der Jury?

Frau Chebli: Es sind viele Prominente mit dabei, die sofort und gerne zugesagt haben: zum Beispiel der TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf, die Tänzerin Motsi Mabuse, Ex-Nationalspieler Dennis Aogo oder das Model Sara Nuru. Aber auch die Landesschülersprecherin und einen ehemaligen #FARBENBEKENNEN-Gewinner konnten wir für uns gewinnen. Ihr Zuspruch und ihr Support unterstützen unsere Message, dass auch Geflüchtete in Berlin vieles schaffen und bewirken können – ohne Wenn und Aber!

Lilly: Wie alt muss man sein, um teilzunehmen?

Frau Chebli: Alle die zwischen 8 und 16 Jahre alt sind, können sich bewerben oder für die Teilnahme vorgeschlagen werden, solange sie in unser Profil passen.

Elsa: Wann ist die Preisverleihung und wie funktioniert das in Corona-Zeiten?

Frau Chebli: Noch bis Sonntag, also bis zum 21. März 2021, kann man sich bewerben – oder auch mögliche Teilnehmende vorschlagen. Die Jury entscheidet dann Mitte April über den Gewinner oder die Gewinnerin des Jurypreises und nominiert drei Favoriten für den Publikumspreis. Die Preisverleihung findet schließlich im September statt. Wenn die Corona-Pandemie es zulässt, wird es auch ein Hoffest bei uns im Roten Rathaus geben.

Elsa und Lilly: Vielen Dank für das Interview.

TV-Kritik: „Ich habe heute leider kein Foto für dich“

Den Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich…“ haben bestimmt viele Germany‘s Next Topmodel-Fans vermisst. Doch nun ist es wieder soweit … Ex-Model Heidi Klum hat  eine neue TV-Staffel mit vielen neuen Mädchen und vielen neuen Events begonnen.

Diesmal sind eine Menge sehr verschiedene Mädchen dabei, zum Beispiel eine Gehörlose namens Maria (die leider schon rausgeflogen ist), eine aus Syrien Geflüchtete, die erst seit 5 Jahren in Deutschland ist, eine, die auf einem Bauernhof lebt und eine Avocadotoast-Liebhaberin….

Mit dabei ist auch der klassische Streit zwischen zwei Mädchen, die sich in jeder Staffel streiten. Das sind immer unterschiedliche Mädchen.

Vor Kurzem gab es in einer Folge einen Ballett-Teil, in dem immer zwei Mädchen gegeneinander im Posen antreten mussten. Sie trugen dabei Ballettschuhe und führten in einem Ballettkleid und mit viel Schminke auf der Oberbaumbrücke in Berlin Kunststücke vor, wie Hochspringen, Drehen oder sogar Spagat.

Der Verlierer der beiden musste bei einem Nightmare-Catwalk (Albtraum-Catwalk) laufen und Theater-Begabung vorweisen. Bei dem Nightmare-Catwalk musste man so tun, als würde man vor einem Albtraum weglaufen und dann – ,,PUFF“ – kam Rauch aus dem Boden und es musste gepost werden. Leider musste ein Mädchen die Staffel verlassen, weil Heidi kein Potenzial zum Topmodel in ihr sah.

Mittlerweile ist eine weitere Folge ausgestrahlt worden. In der letzten Folge war das große Umstyling angesagt. Das große Umstyling ist bei mir immer so ziemlich die beliebteste Folge der ganzen Staffel. Dabei bekommen die Mädchen alle neue Frisuren, Haartönungen oder ihnen werden die Haare abgeschnitten. Alle machen dann ein Riesen-Drama wegen ihrer Haare und es ist echt peinlich, wie alle weinen, wenn ihnen die Haare zwei Zentimeter abgeschnitten werden. Aber wahrscheinlich ist die Sendung gerade deshalb so beliebt, weil die Zuschauer Drama mögen.

Ich kann verstehen, wenn man seine Haare mag, aber die Models übertreiben es meiner Meinung nach ziemlich, schließlich sind Haare etwas, was relativ schnell wieder nachwächst. Eines der Mädchen bekam rote Haare, eins bekam kurze Haare und viele Haare wurden blondiert. Nach dem Umstyling kam ein Gastjuror und die Models mussten seine Kleider vorführen.

Leider musste Heidi auch hier ihren typischen, verhassten Endsatz von sich geben: ,,Ich habe heute leider kein Foto für dich.“  Mal sehen, wer in der nächsten Folge am Donnerstagabend (Pro7, 20.15 Uhr) rausfliegt . . . Finn, Klasse 6c

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Uns interessiert eure Meinung: Germany’s Next Topmodel ist sehr beliebt, aber auch viel in der Kritik. Manche finden, dass die Sendung nur bestimmte Vorstellungen von Schönheit vermittelt. Aber ist nicht jeder Mensch schön? Andere meinen, dass die Mädels von Heidi Klum ein bisschen lächerlich gemacht werden.  Was denkt ihr? Schreibt uns gerne eure Meinung an schlaufuechseintempelhof@gmail.com – Dann veröffentlichen wir eure Beiträge hier im Schlaufüchse-Blog. Wir sind gespannt!

Was Kinder in der Notbetreuung erleben

So sehen Interviews in Corona-Zeiten aus: Erzieherin Frau Gülfirat mit Elsa und Mila

Auch wenn ab Montag wieder alle Klassen in die Schule zurückkehren, geht die Notbetreuung weiter. Immer mehr Kinder sind dabei. Vor Kurzem hat Schulburg-Leiterin Frau Stuhl den Schlaufüchsen ein Interview gegeben und von der Notbetreuung im Hort berichtet. Auch die Erzieherin Frau Gülfirat hat mit vielen Kindern gesprochen, wie es ihnen in der Notbetreuung und in der Corona-Zeit gerade geht. Elsa und Mila aus der 5c wollten wissen, was sie herausgefunden hat. 

Elsa: Wie geht es den Kindern in der Notbetreuung?

Frau Gülfirat: Ich habe das Gefühl, dass es anstrengender für sie ist als  vor dem Lockdown.Manchmal kommen die Kinder zu den ErzieherInnen und wollen spielen, bevor sie weiter an den Hausaufgaben arbeiten.Doch die Kinder haben in der Notbetreuung auch viel Spaß.

Mila: Wie schaffen Sie es in der Notbetreuung, dass alle Kinder, wenn sie Fragen haben, Aufmerksamkeit und Hilfe bekommen?

Frau Gülfirat: Es ist nicht immer einfach. Wenn wir mit einem Kind zu tun haben, hat das erst einmal Vorrang. Dann sagen wir dem anderen Kind: „Warte mal kurz einen Moment, ich bin gleich bei dir.“ Und das sitzt dann an seinem Platz und wartet auch. 

Mila: Welche Spiele können und dürfen die Kinder trotz der Corona-Situation in der Notbetreuung überhaupt spielen?

Frau Gülfirat: Es gibt auch die Möglichkeit für die Kinder, mit einer Aufsicht draußen zu spielen. Das ist unproblematisch. Sie können aber auch drinnen in den vorgegebenen Räumen spielen, also zum Beispiel auch Gesellschaftsspiele. Nur achten wir darauf, dass die abgetrennten Bereiche sich nicht vermischen, um eine Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden.

Elsa: Treffen die Kinder hier in der Notbetreuung viele Freunde und Freundinnen?

Frau Gülfirat: Ja, das ist so. Es gibt Kinder, die sich sowohl in der Notbetreuung sehen als auch nachmittags zum Spielen verabreden. Dann holen Elternteile nicht nur ihr eigenes Kind ab, sondern nehmen auch noch andere Kinder mit. Ansonsten sehen sie bei uns nur die Kinder, die für die Betreuung angemeldet sind. Dabei schließen sie sogar neue Freundschaften.

Mila: Und wenn die Kinder mal einen Tag zuhause sind, bekommen sie dann auch genügend Unterstützung von ihren Eltern?

Frau Gülfirat: Die Eltern und auch wir in der Notbetreuung unterstützen die Kinder bei ihren Aufgaben für die Schule und machen sie darauf aufmerksam, wenn sie noch etwas erledigen müssen. Wir sind hier in der Notbetreuung für sie da – und die Eltern unterstützen zu Hause.

Elsa: Haben Sie den Eindruck, dass es bei den Kindern zu Hause im Moment wegen Corona mehr Streit als sonst gibt?

Frau Gülfirat: Ob es mehr gibt, das weiß ich nicht, aber es gibt schon gelegentlich Streit. Es fällt uns auch auf, dass manche Kinder hier gerade viel miteinander diskutieren und nicht immer einer Meinung ist, was ganz normal und üblich ist.Andererseits sagen uns manche Kinder, dass sie ihre Hausaufgaben nicht in der Notbetreuung machen wollen, sondern zu Hause. Da scheint es also doch gut zu klappen.

Die Fragen stellten Mila und Elsa, Klasse 5c; Foto: hub

Rebecca aus der 6d gewinnt Englisch-Wettbewerb

So sehen Sieger aus: Rebecca aus der Klasse 6d ist Siegerin des Englisch-Schreibwettbewerbs „R U the Champ“, zu dem das Luise-Henriette-Gymnasium Tempelhof aufgerufen hatte. Zu vorgegebenen Wörtern mussten sich die Teilnehmer eine fantasievolle Geschichte ausdenken. Die Jury aus Englischlehrern des Gymnasiums war begeistert von Rebeccas Geschichte mit dem Titel „Years passing in seconds“ (Jahre, die in Sekunden vergehen). Die Gewinnerin habe nicht nur die vorgegebenen Wörter verwendet, sondern auch eine interessante und unerwartete Geschichte erfunden. Sogar das Corona-Virus hat Rebecca in ihre Story eingebaut. Als Gewinn gab es für die Sechstklässlerin einen englischen Roman und eine Süßigkeiten-Tüte. Die Schlaufüchse gratulieren und sagen: „Herzlichen Glückwunsch, Rebecca“.

Drei weitere Champ-Urkunden für unsere Schule

Auch insgesamt hat unsere Schule beim Wettbewerb „R U the Champ“ toll abgeschnitten: Drei weitere Teilnehmer aus der Klasse 6c erhielten beim Englisch-Wettbewerb Auszeichnungen für ihre Geschichten, Paulina, Pelin und Finn. Die drei freuten sich sehr über ihre „Champ“-Urkunden, „süße“ Tüten und Schreibutensilien. Well done! Und großartig, dass das Luise-Henriette-Gymnasium den beliebten Wettbewerb auch in Pandemie-Zeiten weitergeführt hat. hub/Foto: privat

Warum bei Friseuren jetzt die Messenger glühen – ein Interview

Seit heute haben die Friseure wieder offen. Das hat auch die Schlaufüchse Lilli und Paulina sehr interessiert. Sie haben die Friseurin Myriam Mundt interviewt, die ihren Salon wie alle Friseure schließen musste. Dabei haben sie erfahren, warum bei ihr gerade alle Messenger glühen.

Ihr wisst bestimmt alle, dass viele Geschäfte im Lockdown schließen mussten. Es gibt aber Ausnahmen wie zum Beispiel Supermärkte und Getränkeläden, Drogerien, Arztpraxen, Poststellen und Tankstellen. Friseure mussten bis heute ihre Salons schließen. Wir haben für euch Myriam Mundt interviewt. Sie ist seit 32 Jahren Friseurin.

Schlaufüchse: Was finden Sie so toll an ihrem Beruf?

Myriam Mundt: Ich finde es gut, dass ich in meinem Beruf schnelle Ergebnisse erarbeiten kann und dass die Menschen, mit denen ich arbeite, hinterher zufrieden sind.

Was machen Sie am liebsten als Friseurin?

Ich schneide und färbe gerne Haare.

Was hat ihnen am meisten gefehlt, als der Lockdown kam? Und Sie nicht mehr arbeiten konnten?

Das ist das, was wahrscheinlich allen am meisten fehlt, und zwar Leute, Kunden, Verwandte und Freunde zu treffen.

Welches Hygienekonzept haben Sie für Ihren Salon aufgestellt?

Ich habe ähnliche Hygienekonzept wie alle anderen: Maskenpflicht (FFP2), Hände desinfizieren, Lüften und einen Luftreiniger aufstellen. Außerdem dürfen nur vier Menschen in den Salon und keine Dinge, die man anfasst oder anleckt, wie z.B. etwas zu trinken oder Zeitschriften.

Haben Sie die freie Zeit genutzt, um ihren Salon umzugestalten? Oder haben Sie alles so gelassen?

Also, dazu brauche ich keine Corona-Pandemie, denn ich gestalte ständig etwas neu und sortiere aus.

Wie ging es Ihnen in der Corona-Zeit?

Mir ging es gut, aber manchmal war es schon etwas langweilig.

Kamen jetzt die Termine rein, als bekannt wurde, dass Sie am 1. März wieder öffnen dürfen?

Ja sehr. Alle Messenger haben geglüht!

Wann hätten Sie Ihren Salon wieder geöffnet, wenn Sie es entscheiden dürften?

Ich hätte wahrscheinlich noch vier bis sechs Wochen gewartet, weil Corona noch immer da ist.

Lilli und Paulina, Klasse 6c/ Foto: M. Mundt